Caló d’en Monjo: Am Strand mit Agatha Christie

Caló d'en MonjoDer Beitragstitel ist ein wenig sehr weit hergeholt, ich gebe es ja zu.  Agathe Christie war höchstwahrscheinlich nie an der Caló d’en Monjo. Und keine ihrer Romane spielt hier. Zumindest nicht in der Buchvorlage. Allerdings war die Bucht einer von mehreren Drehorten auf Mallorca, an denen der Thriller Das Böse unter der Sonne (der eigentlich in Griechenland spielt) verfilmt wurde. Mit Peter Ustinov in einer der Hauptrollen.

Gefunden auf tv-media.at (c) EMI Films

Caló den Monjo: Der kleine Naturstrand

Eigentlich ist dieser Aufhänger aber überflüssig. Denn dieser kleine Naturstrand braucht keineswegs prominente Werbung. Und wenn die Informationstafeln am Rande des Strandes nicht wären, würde auch kaum einer erfahren, wer 1982 in dieser kleinen Bucht war und warum. Außer vielleicht wirklich filmaffine und -interessierte Urlauber.

Wir kamen das erste Mal eher unverhofft an die Caló d’en Monjo. Eigentlich wollten wir zum Piratenturm am Cap de Andritxol, nur wenig oberhalb des Strandes. Aber irgendwie haben wir uns verlaufen. Und letzten Endes war das auch gut, denn womöglich wären wir sonst nie  an den Strand gelangt.

Caló d'en MonjoDie Caló d’en Monjo ist eine hübsche, kleine Bucht, in der sowohl Stein- und Felsabschnitte, wie auch kleine sandige Flächen zu finden sind. Sie befindet sich in der Nähe von Calvia im Westen Mallorcas. Stein und Kies überwiegen und es ist überaus ratsam, Schwimm- oder Tauchschuhe mitzunehmen, da die Kinder sonst wenig Spaß am Spielen im Wasser haben werden. Ich gehe von meinen Kindern aus. Die sind sehr empfindlich. Und ich auch.

Caló d'en MonjoWenn man es (mit oder ohne Schuhe) ins Wasser geschafft hat, und die Taucherbrille nicht vergessen hat, erschließt sich eine bunte Welt unter einen. Es gibt sehr viele Fische und rechterhand eine Felshöhle, die man schwimmend und schnorchelnd entdecken kann.

Caló d'en Monjo Calvia Mallorca

Weitere Informationen

Man erreicht die Bucht am einfachsten aus Richtung Cala Fornells. Es bietet sich an am Parkplatz neben dem gleichnamigen Hotel zu parken. Von dort ist es ungefähr ein Kilometer zu Fuß. Der Weg ist holprig, aber durchaus mit Kinderwagen befahrbar. Falls ihr allerdings vorhabt, vor oder nach dem Strandbesuch einen der Wanderwege, zum Beispiel zum Piratenturm, einzuschlagen, lasst den Kinderwagen besser zu Hause.

An der Caló d’en Monjo selbst gibt es keine touristischen Infrastrukturen, wie Rettungsschwimmer, Toiletten und Restaurants. Wer auf diese Sache Wert liegt, kann sie im benachbarten Urlaubsort Cala Fornells finden. Und eventuell sollte man auch bedenken, dass die Caló d’en Monjo ein beliebter Nacktstrand ist. Nur für den Fall, dass sich jemand daran stört.

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